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Die Entdeckung von WestkretaWestkreta wurde erst in den 70er Jahren vom Publikum der sg. 68er touristisch entdeckt. Die Autoren Erhardt Kästner und Mc Doren O'Neill hatten wohl für ganz Kreta schreiben wollen. Das Wesentliche ihrer Erzählungen spielt sich jedoch in Westkreta ab. Beide sind Reiseschrftsteller von hohem literarischem Niveau und gleichzeitig Historiker, Soziologen und Volkerkundler und was es sonst noch alles gibt, in einer Person, weil sie die damaligen Lebensumstände aufleuchten lassen, als wäre alles gerade jetzt passiert. Allein deswegen lohnt sich eine Wanderreise im Westen von Kreta. Agamemnon, Zeus, Apoll, Odysseus, Sorbas könnten Ihnen hier sozusagen " live" begegnen. Wir fuhren als Studenten hin und wollten sehen wo die wilden Kerle wohnen und die Teller bei ihren Festen in der Kneipe zerdepperten. Dann kamen die Schluchten, Hirten und Ziegenpfade. Entfernungen, wie man Sie sich nicht so leicht vorstellt, brachten uns den Appetit auf die wilde Landschaft. Für 18 km Luftlinie kann man 10 Std reine Gehzeit brauchen. Keine Angst es gibt auch leichtere Touren. 
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