Peloponnes: zu Tempeln, Kreuzritterburgen und Klöstern (8 Tage)

Der Zeus-Tempel von Nemea ist ein berühmtes "Markenzeichen" der Peloponnes.

Der Zeus-Tempel von Nemea ist ein berühmtes "Markenzeichen" der Peloponnes.

Eine Busreise zu den wichtigsten klassischen und mittelalterlichen Monumenten Höhepunkte:
  • Athen: eine europäische Hauptstadt mit sechstausendjähriger Geschichte
  • Alt-Korinth: Der archaische Apollo-Tempel und Akrokorinth
  • Mykene: die Burg der Attriden
  • Nauplion: die malerische alte Hauptstadt
  • Mystras: byzantinische Ruinenstadt mit freskengeschmückten Kirchen
  • die Inselfestung Monemvasia
  • die wilde Mani mit ihren Turmhäusern
  • Methoni: die gewaltige venezianische Festung
  • Olympia: die Wiege der olympischen Spiele

Tag 1

Akropolis von Athen

Akropolis von Athen
Ankunft in Athen. Individueller Transfer per Metro, Bus oder Taxi zu unserem Hotel ( kann auf Anfrage organisiert werden.) Bei zeitiger Ankunft Gelegenheit zu einem Spaziergang durch Kolonaki zum Lykabettos, wo wir in einer Ouzerie den Blick über Athen bis zum Saronischen Golf genießen. Es ist auch möglich, länger in Athen zu bleiben, wenn man 1-2 Tage vor der Gruppe anreist. Athen hat eines der besten Nahverkehrsnetze Europas und es ist kein Problem, mit dem Bus direkt ins Stadtzentrum zu gelangen. Athen ist nicht nur eine der interessantesten Städte Europas, sondern auch eine recht sichere. Bis in die frühen Morgenstunden kann man (theoretisch ;-) in Bars, Kneipen und Tanzlokalen feiern. In Griechenland ist jeder Tag ein Fest wert!

Tag 2

Der Apollontempel v. Alt-Korinth (c) T.Schorr

Der Apollontempel v. Alt-Korinth (c) T.Schorr
Von Akrokorinth, der gewaltigsten Akropolis Hellas zum "goldreichen Mykene" Nach einer kurzen Stadtrundfahrt starten wir Richtung Korinth. Am Kanal von Korinth, der den Korinthischen mit dem Saronischen Golf verbindet, machen wir einen kurzen Halt, fahren dann weiter den Peloponnes, die Insel des Pelops. Photohalt an den Ruinen von Korinth und weiter nach Akrokorinth. Hier sehen wir die erste mittelalterliche Kreuzritterburg an der Stelle der antiken Akropolis. Wir hören Schillers Ode: "die Kraniche des Ibikus" und die Sage von Sisyphos, der Erbauer dieser archaischen Burg und seinem Enkel Bellerophon. Gelegenheit zu einer aussichtsreichen Wanderung. (1 Stunde). Dann fahren wir weiter nach Mykene, von wo Agamemnon mit seinen Truppen zum Trojanischen Krieg aufbrach. Durch das monumentale Löwentor betreten wir die bronzezeitliche Burg und gehen von dort zum Kuppelgrab des Atreus. Übernachtung in Nauplion, der ersten Hauptstadt Griechenlands nach den Befreiungskriegen gegen das Osmanische Reich. (180km)

Tag 3

Mystras (c) T.Schorr

Mystras (c) T.Schorr
Mystras, das Pompeji Griechenlands Über Tripolis und an Tegea vorbei fahren wir durch Arkadien "das Land der Griechen mit der Seele suchend" nach Mystras, "dem Pompeji Griechenlands", wie Nikos Kazantzakis die mittelalterliche Ruinenstadt und Kreuzritterburg nannte, die auf einem Ausläufer der Tayetos-Gebirges liegt. Wir besichtigen die mit Fresken geschmückten Kirchen der Agia Sophia, der Pantanassa und der Metropolis und sehen die Paläste der Despoten. Im nahen Sparta haben Sie Gelegenheit zu einer spartanischen Mittagspause, oder Sie können sich poetischer auf die Suche nach Helena begeben. Weiterfahrt durch Lakonien  nach Monemvasia, wo wir übernachten. (225 km)

Tag 4

Gythion (c) T.Schorr

Gythion (c) T.Schorr
Monemvasia, das Gibraltar Griechenlands Ein steiler Felsen im Meer von einer Burg bekrönt, die Stadt zu ihren Füßen: das ist Monemvasia. Wir spazieren durch die mittelalterliche Inselfestung und und steigen zur Agia Sofia Kirche in die Oberburg hinauf. Hier hören wir von dem mittelalterlichen Feudalstaat mit höfischem Minneleben, wie an einem französischem Hof, der zur Zeit der Kreuzzüge hier auf klassischem Boden entstand - wie eine Theaterinszenierung, von deren Kulissen nur noch Ruinen zeugen. Dann fahren wir über Gythion, einer kleinen Hafenstadt am lakonischen Golf und an der mächtigen Kreuzritterburg Passava vorbei durch die südlichen Ausläufer des Tayetos-Gebirges auf die Halbinsel Mani zur Übernachtung. (100 km)

Tag 5

Das Dorf Vathia in der südlichen Mani ist berühmt für seine Turmhäuser.

Vathia / Mani (c) T.Schorr
Von der "wilden" Mani in das Reich Nestors Ausflug auf die Südspitze der Halbinsel. Fahrt nach Vathia, einem traditionellen Mani Dorf, dessen alte verlassenen Turmhäuser geisterhaft auf einem Hügel stehen (Photohalt) nach Kokinogia. Gelegenheit zu einer Wanderung zum Eingang des Hades und zum Leuchtturm von Kap-Tänaron, dem südlichsten Punkt des griechischen Festlandes (1 Stunde einfach) Am Messinischen Golf entlang fahren wir nach Kalamata. Wir überqueren die Halbinsel Likodimos und erreichen bei Pylos das Ionische Meer. Hier befand sich das mittelalterliche Navarino, wo 1827 die gleichnamige Seeschlacht stattfand, die den griechischen Freiheitskrieg beendet und zur Gründung des neuzeitlichen griechischen Staates führte. Bei Homer ist Pylos das Reich Nestors. Der älteste und weiseste unter den griechischen Fürsten führte das zweitgrößte Kontingent gegen Troja. Fakultativ: Gelegenheit zu einer Bootsfahrt mit einem griechischen Kaiki zu den Inseln Sfaktiria und Pyla. Übernachtung in Methoni, der letzten Kreuzritterburg an unserer Strecke, die auch das Auge Venedigs in der Levante genannt wird.( 250 km)

Tag 6

Säulen des Zeus-Tempels in Olympia (c) T.Schorr

Säulen des Zeus-Tempels in Olympia (c) T.Schorr
Von der Festung Methoni nach Olympia,  der Wiege der olympischen Spiele In Methoni spazieren wir durch die mächtige mittelalterliche Burgfestung, die einst ein wichtiger Stützpunkt der Venezianer in der Levante war. Weiter geht es erst an der Bucht von Kyparissia entlang, dann ein Stück landeinwärts nach Olympia. Hier fanden seit  Urzeiten Sportwettkämpfe statt. 776 v. Chr. wurden sie das erste Mal aufgezeichnet, deshalb gilt dieses Jahr als das erste Jahr der Olympischen Spiele. Von da an wurden über 1100 Jahre lang alle vier Jahre Olympische Spiele organisiert und dann hat es 1500 Jahre gedauert, bis sie 1896 von Pierre de Coubertin wieder belebt wurden. Wir besichtigen  das Zeus-Heiligtum mit den Tempeln, das Stadion und die Palästra. Im Museum sehen wir die Skulpturen des Zeus-Tempels, die Nike des Päonios und den Hermes des Praxiteles. (135km).

Tag 7

Taygettos (c) T.Schorr

Taygettos (c) T.Schorr
Durch die arkadische Landschaft zum Kloster "Mega Spiläon" und zum Bergdorf Kalavrita Wir durchfahren das Gebirge des Erymanthos, wo Herakles eine seiner Heldentaten vollbrachte, als er nach langer Hetzjagd den Erymanthischen Eber im Schnee fing. Kalavrita liegt auf einem auch im Sommer kühlen 700 m hohen Bergplateau .Glorreich und tragisch ist das Schicksal dieses Ortes: hier segnete der Bischof von Patras die Waffen der Freiheitskämpfer von 1821 und im 2. Weltkrieg haben hier die Nazis alle Männer des Ortes erschossen. Wir machen einen Abstecher zu dem nahen Höhlenkloster Mega Spiläon, das sich hoch über der Vuraikos Schlucht in eine Steilwand klammer, bevor wir nur bei günstiger Verbindung mit der  Zahnradbahn die Schlucht hinab an den Golf von Korinth und mit unserem Bus über Korinth nach Athen zurückfahren. Abendessen in Turko Limano, dem berühmten Yacht- und Fischerhafen in Piräus und Übernachtung in Athen.(290 km)

Tag 8

Athen (c) T.Schorr

Athen (c) T.Schorr
Ein Stadtspaziergang durch Athen und auf Wiedersehen Wenn Sie einen späten Rückflug gebucht haben oder Ihren Aufenthalt in Griechenland verlängert haben, werden wir am Vormittag zur Akropolis pilgern. Hier sehen Sie den Parthenon, das Echechtheion, die Propyläen und  den Athene Niike Tempel, die stolzen Zeugen des Zeitalters des Perikles und der griechischen Klassik. Wir gehen dann durch die Agora zum Areopag, wo Paulus zu den Athener sprach und beenden unseren Stadtspaziergang in der Plaka. Der Transfer zum Flughafen kann auf Wunsch organisiert werden.