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Santorin hiess nie Atlantis Um Atlantis gibt es viel Verwirrung. Der Untergang von Santorin (ca 1625 v. Chr.) wird das historische Szenario für die Atlantissage des Philosophen Plato gewesen sein. Zum einen deutet die Gestalt von Santorin in den Beschreibungen von Plato über den Staat Atlantis auf historische Wurzeln hin. Insbesondere stellen sich Geologen das ursprüngliche Aussehen von Santorin in der Zeit vor dem verheerenden Vulkanausbruch Ausbruch wie Plato vor. Der plötzliche Untergang muss bei der damaligen Welt einen ungeheuren Eindruck hinterlassen haben. Warum soll er nicht über tausend Jahre hinweg überliefert worden sein? Lassen Sie mich nur die Umstände der Explosion des Vulkans von Krakatau im heutigen Indonesien mit der von Santorin vergleichen: Die Explosion des Krakataus war die grösste der letzten 150 Jahre. Der Knall war ca 3000 km bis nach Australien zu hören. Aus den Ascheschichten von Santorin geht hervor, dass der Ausbruch in Santorin um ein vielfaches stärker gewesen sein muss. So etwas bleibt in den Köpfen der Menscheit wie die sagenhafte Sintflut. Nun weiss man überhaupt nicht wie Santorin um 1625 v.Chr. hiess. Sicher hatte es keinen griechischen Namen. Der heutige Name kommt von den Venezianern. In der Antike hies es Strogyle (Runde) oder Kalliste (Schönste). Atlantis war eine Schöpfung von Plato, der mit seiner Legende vom versunkenen Staatsparadies Atlantis konkrete Historie kunstvoll verschleierte. Wichtig war ihm ein schrecklicher Untergang. Den hätten die Einwohner sich als Strafe der Götter zugezogen. Auch Staatsmoralist Plato lässt Sodom und Ghomorra grüssen.

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